Schweizer Sennenhunde, die Bauernhunde der Schweiz

Die Sektion der Schweizer Sennenhunde umfasst vier Rassen, die auf den ersten Blick durch ihr charakteristisches Fellkleid zu erkennen sind. Mit hellbraunen Beinen, einem schwarzen Körper und einer weißen Brust haben die Sennenhunde ein Merkmal erster Klasse. Die Färbung des Kopfes variiert dabei in einer hübschen Mischung aus Weiß, Schwarz und Braun. Wiederum gleich ist diesen Hunden ihre fast schwarze Nase.

In der Schweiz hat der Sennenhund seinen Platz auf dem Bauernhof. Der Senn ist dort der Alpenhirt, und mit der Begleitung auf der Alm erhielt er seinen Namen. Bei den vier Hunderassen der Schweizer Sennenhunde handelt es sich um folgende:

  • Entlebucher Sennenhund
  • Appenzeller Sennenhund
  • Berner Sennenhund
  • Großer Schweizer Sennenhund

Die Aufzählung zeigt in der Reihenfolge die kleinste bis zur größten Rasse.

Geschichtliches zum Schweizer Sennenhund

Die Vorgänger des Schweizer Sennenhundes hatten einen stämmigen Körperbau. Sein Fell war nur zufällig von dem heutigen Erscheinungsbild geprägt. Sie hatten klare Aufgaben auf den Hochweiden. Am Morgen musste das Vieh auf die Alm getrieben und die Herde während des Tages bewacht werden. Daneben kam ihnen die Aufgabe zuteil, auch auf Haus und Hof zu wachen. Er war eine Mischung aus einem Wach- und Familienhund. Die kleineren Rassen trieben die Rinderherden. Die größeren Hunde, aus denen der Große Schweizer und Berner Sennenhund hervorging, kamen zusätzlich als Zug- und Herdenschutzhunde zum Einsatz.

Die eigentliche Zucht und Standardisierung begann zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Noch 100 Jahre früher wurden die Sennenhunde nirgendwo abgebildet. Der Zufall wollte es, dass Albert Heim auf einer Hundeausstellung einen besonders schönen Berner Sennenhund entdeckte und seinem Besitzer riet, mit diesem Hund die Rasse zu erhalten. Damals noch unter dem Namen Dürrbächler bekannt, bekam der spätere Schweizer Sennenhund nun große Beachtung unter Hundeliebhabern.

Ein kurzer Überblick der Schweizer Sennenhunde

Der Große Schweizer Sennenhund gilt mit der Historie dieser Sektion als der Urvater dieser vier Hunderassen. Er unterscheidet sich vom Berner Sennenhund durch sein kürzeres Fell. Trotz seines riesigen Körperbaus und Stärke ist es ein freundlicher Hund, der sich in der Familie mit Kindern sehr wohlfühlt. Der Berner Sennenhund ist minimal kleiner und wird mit seiner körperlichen Stärke und dem Gehorsam häufig als Rettungs- oder Fährtensuchhund eingesetzt.

Der Appenzeller Sennenhund hat sich zu einem guten Bauernhund entwickelt. Sie fungieren als Wächter, als Hüter und Treiber der Herde. Nicht zuletzt wacht er natürlich auch über den Hof und ist äußerlich nur wenig vom Schweizer und Berner Sennenhund zu unterscheiden. Letztendlich waren es die Bauern zugehörig zum Appenzellerland, die diesem Hund seinen Namen gaben. In jener Zeit hatte die Gebrauchsfähigkeit eines Hundes weitaus höhere Priorität als sein Aussehen.

Der kleinste unter den Sennenhunden ist der Entlebucher Sennenhund. Mit einer Größe von bis zu 52 cm ist er weitaus temperamentvoller als seine größeren Gefährten. In seiner wendigen Art braucht er ständig Bewegung, aber auch eine klare Erziehungslinie.

Hunderassen in der Systematik

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