Schweißhunde

Die Schweißhunde haben, ähnlich wie die Laufhunde, eine ganz spezielle Aufgabe in Begleitung des Jägers. Sie suchen während der Nachsuche das verletzte und blutende Wild und stellen es. In der Jägersprache bedeutet »schweißen« = »bluten«, somit kommt ihnen eine ganz spezielle Aufgabe zu. Zu der Gruppe 6, Sektion der vom FCI gelisteten Hunderassen gehören:

In langer Tradition kann die Existenz der Schweißhunde bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden.

Eine Hunderasse mit einzigartigen Fähigkeiten zur Jagd

Was zeichnet diese Hunde aus? Natürlich haben sie an erster Stelle einen extrem guten Geruchssinn, der gepaart mit Finderwillen ist. Ihr gefestigter Charakter und innere Ruhe machen Schweißhunde zu sehr angenehmen Begleitern im Wald. Selbst nach einem Tag und Regen ist er in der Lage, verletztes Wild aus einigen Kilometern Entfernung noch immer aufzufinden. Nur wenige Hunderassen sind mit dieser Fähigkeit ausgestattet. Die Ausbildung und das Training des Schweißhundes sind aufwendig und müssen regelmäßig durchgeführt werden. Nur so können die dauerhaften Erfolge bei der Nachsuche sichergestellt werden.

Regelmäßiges Training muss gewährleistet sein

Das Training eines Schweißhundes ist mit hohem zeitlichen Aufwand verbunden. Um den lokalen Bedarf von Schweißhunden abzudecken, ist jeder Hund und Halter gemeldet und kann bei der Jagd eingesetzt werden. Der Halter eines Schweißhundes muss im Landesjagdverband, einer lokalen Jägervereinigung sowie weiteren Jagdbehören registriert bzw. gemeldet sein. Diese Registrierungen sind notwendig, um eventuelle Unterstützung durch weitere Hunde bei einer Schweißhundstation anfordern zu können.

Im Rahmen der Neuzüchtungen ist in den hiesigen Jägerkreisen seit kurzem auch der Schwarzwälder Schweißhund bekannt. Eine Akzeptanz erhält er seitens der Jagdverbandsseite noch nicht immer.

Hunderassen in der Systematik

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