Rhodesian Ridgeback

Der lebensfreudige Rhodesian Ridgeback ist eine aus Südafrika stammende Rasse, die der FCI in die Gruppe 6 bei der verwandten Rassen der Schweiß- und Laufhunde Rassen kategorisiert hat. Er wird häufig als Begleiter auf der Jagd verwendet, eignet sich aufgrund seiner guten Eigenschaften aber auch als Wachhund im eigenen Heim. Sein freundliches Wesen macht ihn auch als Familienhund sehr beliebt.

Der Ursprung des Rhodesian Ridgeback

Momentan ist er die einzig anerkannte Hunderasse, die dem südlichen Teil des afrikanischen Kontinents entstammt. Die Herkunft dieser Rasse kann bis auf die afrikanischen Kolonialzeiten zurückverfolgt werden. Hier wurden sie mit den Hunden der Khoi-Khoi (auch Hottentottenhunden genannt) zusammengebracht. Diese Hunde zeichneten sich durch ihren charakteristischen Rückenkamm, den »Ridge« aus. Ihre Aufgabe war es Großwild wie Löwen aufzuspüren und sie so lange in Bewegung zu halten, bis der Jäger an Ort und Stelle eintraf. Darüber hinaus eigneten sie sich hervorragend als Wachhunde für die kleinen Siedlungen.

Die Erscheinung des Rhodesian Rigdeback

Mit einer Widerristhöhe von 63 bis 69 cm zählt er zu den großen Hunderassen. Dabei erreicht er ein Gewicht von ca. 36 kg. Die Hündinnen sind, wie gewohnt, etwas kleiner und erreichen ca. 66 cm und ein Gewicht von 32 kg. Dieser Hund überzeugt mit einem sehr schönen, muskulösen Körper, einer tiefen Brust und leicht gewölbten Rippen. Nach dem Rassestandard des FCI weisen sie ein kurzes, dichtes Fell auf, das hell und Weizen ­farbend bis rötlich Weizen farbend erscheint. Die Maske - also das Gesicht des Hundes - hat eine schwarze Schnauze, dunkle Ohren und auch dunkle Augen. Einige Exemplare haben helle, bernsteinfarbene Augen und dementsprechend auch eine leberfarbene Nase. Seine Ohren liegen dicht am Kopf an, sind in der Proportion mittelgroß und hoch angesetzt.

Rassespezifisch - Der Ridgeback

Sein Name beschreibt den typischen Charakter seines Haarkleides. Ein Ridge ist ein Haarkamm, der sich in entgegengesetzter Wuchsrichtung entwickelt. Dieser Haarkamm ist das Merkmal des Rhodesian Ridgeback. Nur der Phu Quoc und der Thai Ridgeback weisen diese Besonderheit auf. Neben der optischen Erscheinung muss auch gesagt werden, dass es sich aus medizinischer Sicht im Grunde um eine sehr milde Form des offenen Rücken oder Spina bifida handelt. Die Prädisposition kann Hautinfektionen nach sich ziehen, was jedoch sehr selten vorkommt.

Wesen und Charakter

Im Allgemeinen wird der Rhodesian Ridgeback als ein würdevoller Hund beschrieben. Fremden gegenüber tritt er zurückhaltend auf, ist dabei jedoch nicht aggressiv oder scheu. Ihre Aufgaben als Fährtenhunde machen ihn zu einem intelligenten Hund, der lernbegierig ist und seinem Herrchen auf das Kommando folgt. Innerhalb der Familie findet er einen Platz und hat keine Probleme damit, sich insbesondere Kindern gegenüber unterzuordnen.

Ein Hund für das Haus

Schon allein aufgrund seiner Größe sollte der Rhodesian Ridgeback nicht in einer Stadtwohnung gehalten werden. Er findet als Wach- und Familienhund schnell seine Bestimmung und verhält sich treu und ergeben seinem Besitzer. Mit einem extrem guten Gespür für Gefahr schützt er Haus und Bewohner. Sein Lebensalltag sollte von ausreichender Bewegung und langen Spaziergängen geprägt sein. Auch ein Training auf dem Hundespielplatz gefällt ihm in privater Haltung. Er hat einen überaus freundlichen Charakter, ist leicht zu erziehen und erwartet klare Kommandos. Generell kann der Rhodesian Rigdeback zum Rettungshund ausgebildet werden. Auch im Jagdgebrauch ist er als Jagdgebrauchshunderasse anerkannt.

Kategorie: Hunderasse

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