Pekingese

Der Pekingese (in Deutschland auch Pekinese oder Peking-Palasthund) ist eine von der FCI (Nr. 207, Gr. 9, Sek. 8) anerkannte chinesische Hunderasse. Das Zuchtbuch wird in Großbritannien geführt.

Pekingese - Intern

Herkunft und Geschichte

Der Pekingese kommt aus dem Kaiserreich China und war früher ausschließlich dem Kaiserhaus (Palasthund) vorbehalten.

Porzellan- und Jadefigürchen zeugen von jahrhundertealter Tradition der Darstellung des Pekingesen. Ihre Blütezeit erlebten sie während der Qing-Dynastie (1644-1912), aus der viele wunderschöne kleine Plastiken erhalten sind. Die Hunde selbst wurden mit großer Sorgfalt gezüchtet und besonders von der letzten Herrscherin verehrt. Es galt als undenkbar, sie fortzugeben oder gar einem der verhassten Europäer zu überlassen. Der Legende nach wurde Buddha von kleinen Löwenhündchen begleitet, die sich vor Feinden in Löwen verwandelten.

Erst im 19. Jahrhundert kam er nach Großbritannien. Britische Offiziere nahmen die Tiere mit nach Europa. Zwei Paare bildeten die Stammeltern der europäischen Pekinesen. Einen erhielt Queen Victoria als Geschenk. Sie nannte ihn „Looty“ (von englisch loot=Kriegsbeute). 1864 wurden die ersten Pekinesen ausgestellt und 1898 vom britischen Kennel Club anerkannt. 1900 erschienen die ersten Exemplare in Deutschland.

Der Pekingese wurde früher wie auch der Lhasa-Apso Löwenhund genannt und ist heute noch unter dem Namen Palasthund bekannt.

Beschreibung

Kompakter, bis 25 cm großer und 6 kg (viele Pekingesen sind auch leichter) schwerer Gesellschaftshund. Er trägt ein üppiges Haarkleid mit langen, geraden, eher harten Haaren aller Farben mit dunkler Maske. Der Kopf ist verhältnismäßig groß und hat ein flaches Profil. Die vorstehenden großen Augen sind empfindlich, die kurze Nase bedingt Atemnot. Tierschützer kritisieren diese Richtlinien für die Zucht. Die Rute ist hoch angesetzt und fest über dem Rücken zu einer Seite hin gebogen. Das üppige Haarkleid bedarf aufwendiger Pflege.

Wesen

Intelligent, selbstbewusst, wachsam und mutig aber auch anhänglich und verschmust. Er schenkt seine Zuneigung nicht jedem. Der Pekingese ist durchaus ein guter Wachhund, da er nicht übermäßig bellt jedoch sofort Laut gibt wenn Fremde auftauchen.

Die Beschreibung zur Rasse "Pekingese" gründet auf dem jeweiligen Artikel auf Wikipedia. Diese wurden unter der GNU Lizenz veröffentlicht und von folgenden Autoren geschrieben.

Kategorie: Hunderasse

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