Golden Retriever - Hunderasse () ;

Golden Retriever

Der Golden Retriever wird in die Gruppe der Apportierhunde, Stöberhunden und Wasserhunde kategorisiert. Hier zählt er im Konkreten zu den Apportierhunden der, vom FCI anerkannten britischen Hunderassen der Gruppe 8, Sektion 1. Dieser mittelgroße Hund ist aufgrund seines freundlichen Wesens als Haus- und Familienhund sehr beliebt.

Zur Historie des Golden Retriever

Dudley Coutts Marjoribanks, 1. Baron Tweedmouth ist die Züchtung dieser Hunderasse zu verdanken. Der englische Politiker und Hundeliebhaber verschrieb sich der Hundezucht. Er paarte im Jahr 1864 einen gelben Retriever mit leicht welligem Fell mit einem Tweed Water Spaniel, einer heute ausgestorbenen Hunderasse. Er kreuzte später ein weiteres Exemplar dieses Spaniels mit schwarzen Retrievern, einem Irischen Setter und sogar einem sandfarbenen Bluthund. Die erste endgültige Bezeichnung war demnach der »Flat-coated Retriever«, der als offizielle Rasse 1913 in das Stud Book aufgenommen wurde. Im gleichen Jahr nahm der britische Kennel Club den ersten Golden Retriever in das Zuchtbuch auf. 1920 wurde der erste eigene Club für die Rasse gegründet. Daraufhin dauerte es nicht lange, bis dieser Hund in England und den USA an Popularität gewann.

So sieht der Golden Retriever aus

Mit seinen stattlichen 56 bis 61 cm Körpergröße holt sich der Golden Retriever im ersten Moment den nötigen Respekt. Auch hier werden die Hündinnen ein wenig kleiner und erreichen eine Widerristhöhe zwischen 51 und 56 cm. Ferner fällt er positiv durch seinen harmonischen Körperbau auf, der sich im Verhältnis von Körperlänge zum Brustkorb und Schwanzwurzel zur Widerristhöhe mit ca. 10.8 zeigt. Die Kombination aus einem guten Knochenapparat und einer kräftigen Muskulatur macht ihnen zu einem bewegungsfreudigen Hund. Er hat einen deutlich gerade Rücken und läuft locker durch das Gelände. Das Fell des Golden Retrievers ist lang, meist glatt oder leicht wellig. Wie seine Rassebezeichnung es bereits verrät, weist sein Haarkleid eine goldene bis cremefarbene Nuance auf. Brust, Beine, Bauch und die Unterseite des Schwanzes sind meist heller. Dieses dichte Fell mit wetterfester Unterwolle beansprucht tägliche Pflege und eine gewisse Toleranz, wenn im Frühling und Herbst der Fellwechsel stattfindet. Sein Kopf ist vom Kontrast des hellen Fells und seiner dunklen Augen und der Nase geprägt. Dazu hat er mittelgroße, hängende Ohren.

Charaktereigenschaften eines tollen Haushundes

Er ist gesellig, freundlich und hat ein angenehm ruhiges Wesen. Er eignet sich hervorragend als Haushund, dennoch sollte man von ihm nicht erwarten, dass er gleichzeitig auch als Wachhund fungiert. Ein Sprichwort besagt: »Ein Golden vertreibt keinen Einbrecher. Stattdessen freut er sich über den Besuch und hilft, die Wertsachen aus dem Haus zu tragen.« Er fühlt sich innerhalb des Hauses weitaus wohler.

Immer in Bewegung

Sein ungebremster Bewegungsdrang sollte nicht gezügelt werden. Darüber hinaus liebt er das Wasser und ist ein guter Schwimmer. Als ehemaliger Jagdhund braucht er viel und intensive Bewegung. Ist er nicht ausreichend gefordert, kann er mitunter auch misslaunig werden und unerwünschte Verhaltensmuster entwickeln. Beim Hundesport, der Fährtenarbeit oder anderen Arbeiten, die mit dem Apportieren bzw. der Nase zu tun haben, lässt er sich daher wunderbar einsetzen. Daher ist er denkbar kein geeigneter Hund für die Stadtwohnung. Ein guter Ausgleich ist die Dummyarbeit. Hier kann er seine Instinkte sehr gut einsetzen und sich wunderbar austoben. Denkbar ist auch die Ausbildung zum Blindenführhund, Rettungshund oder Gehörlosenhund.

Kategorie: Hunderasse | Sektion: Apportierhunde die Retriever |

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