Britische und Irische Vorstehhunde

Die britischen und irischen Vorstehhunde sind Profis bei der Jagd. Da die Jagd in England seit jeher beliebt war, wurden hier ausgezeichnete Jagd- bzw. Vorstehhunde gezüchtet. Für die Jagd ist das Aufspüren des Wildes aus entfernten Distanzen wichtig. Diese Aufgabe kommt dem Vorstehhund zu. Er zeigt dem Jäger durch seine Körperhaltung und einem angewinkelten Vorderlauf an, dass er Wild aufgespürt hat. Dies ist für den Jäger das Zeichen, dass er sich auf den Schuss vorbereiten kann. Der Pointer und Setter sind zwei sehr gute Beispiele für das außergewöhnliche Gespür, das die britischen und irischen Vorstehhunde mitbringen.

Der Ursprung dieser ganz speziellen Hunde für die Jagd geht teilweise bis in das Mittelalter zurück. In dieser Epoche spielten Hunde als Begleiter eine zentrale Rolle. Sie hatten klar definierte Aufgaben und wurden dementsprechend für diese Fähigkeiten gezüchtet. Im Einzelnen zählen heute fünf verschiedene Hunderassen zu den britischen und irischen Vorstehhunden:

  1. Die Setter:
  2. Der Pointer

Zwei verschiedene Beispiele der britischen und irischen Vorstehhunde

Bei allen fünf Hunderassen handelt es sich um große Hunde mit einer Widerristhöhe von mindestens 60 cm. Sie sind kurz- oder langhaarig, von schlanker und sehr muskulöser Statur. Zu den kurzhaarigen Rassen beispielsweise gehört der Pointer, der nicht nur mit einer ausgesprochen gute Nase Jäger begeistert. Er kann Wild bereits aus einer Entfernung von 50 Meter wahrnehmen. Darüber hinaus ist der Pointer auch ein sehr freundlicher Hund, der beinahe als edle Gattung eines Hundes benannt werden kann.

Mit einem wunderschönen langen Fell gezeichnet ist der Irish Red and White Setter, der aus einer Kreuzung dieser beiden Rassen entstand. Sein geschmeidiges, fließendes Fell passt hervorragend zur schlanken Statur dieses Hundes, dessen Ursprünge vermutlich schon im 17. Jahrhundert zu finden sind. Diese Rasse unter den britischen und irischen Vorstehhunden ist sehr familienfreundlich. Ähnlich wie alle Vorstehhunde ist er ein ruhiger Begleiter, der die Bewegung liebt.

Freundliche Begleiter im Alltag

Diese beiden Beispiele für die britischen und irischen Vorstehhunde zeigen, dass sie bis in die Gegenwart sowohl zur Jagd aber auch in einem ausgeglichenen Familienleben ihren Platz finden. Sie sind in keinster Weise aggressiv und finden mit Leichtigkeit ihre Rolle in der Familie. Tägliche Bewegung und eine gute ausgewogene Ernährung tragen sowohl zur körperlichen als auch zur seelischen Balance dieser Hunde bei. Diese Hunde stehen ihrem Besitzer loyal zur Seite. Sie bringen sehr gute Gene mit und lernen schnell, Kommandos auszuführen.

Hunderassen in der Systematik

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