Berner Sennenhund, der perfekte Familienhund - Hunderasse () ;

Berner Sennenhund, der perfekte Familienhund

Unter den Schweizer Sennenhunden ist der Berner Sennenhund in Deutschland wohl der bekannteste. Mit seiner freundlichen Art holt er sich auf den ersten Blick Sympathiepunkte. Dennoch ist er ein guter Wächter für Haus und Hof. Mit seiner stattlichen Größe verschafft er sich schnell Respekt. Vom FCI ist er in der Gruppe 2 und der Sektion 3 kategorisiert.

Berner Sennenhund - Inserate

Die Geschichte des Berner Sennenhundes

Wie auch die anderen Rassen der Sennenhunde wurde der Berner Sennenhund in der Vergangenheit bei den Bauern gehalten. Hier hatten sie die Aufgabe, den Hof zu bewachen und am Tage die Herden zusammenzutreiben. Im 19. Jahrhundert war er in der Schweiz noch unter dem Namen »Dürrbächler« bekannt. In Riggisberg und dem Gasthaus Dürrbach lebten verschiedene Exemplare, und so entwickelte sich der damals charakteristische Name. In den Jahren 1902 bis 1907 tauchte der dreifarbige Berner Sennenhund häufiger auf Hundeausstellungen und wurde zum beliebten Zeigeobjekt. Aufgrund des allgemeinen Interesses der Bevölkerung schlossen sich einige Hundezüchter aus der Region Burgdorf zusammen und entwickelten die Idee einer klar definierten Rassezüchtung. Im Jahr 1910 waren es bereits 107 Hunde, die als Dürrbächlerhunde auf der Hundeschau gezeigt wurden. Mit dem wachsenden Interesse, das bald auch über die Grenzen der Schweiz wuchs, wurde der Name für die Schweiz allgemein gültig gemacht und er bekam den offiziellen Namen Berner Sennenhund.

Wesen und Erscheinung

Er gehört zu den großen Hunderassen und beeindruckt mit einer stattlichen Schulterhöhe von bis zu 70 cm. Ideal ist jedoch eine Widerristhöhe von ca. 66 bis 68 cm, die Hündinnen werden 58 bis 66 cm oder haben eine Idealgröße zwischen 60 und 63 cm. Das lange, weiche und leicht gewellte Fell charakterisiert den Berner Sennenhund, gleichzeitig zeigt es auch einen hohen Pflegeaufwand an. Typisch ist der schwarze Rumpf, die weiße Brust und einer symmetrischen, weißen Zeichnung im Gesicht. Die Beine und der Bauch sind in der Regel Honigbraun gefärbt, wobei die Pfoten wieder Weiß sind. Zuweilen ist die Schwanzspitze ebenfalls Weiß gefärbt. Diese harmonische Dreifärbung zeigt sich manchmal auch im Gesicht, es können also auch braunrote Flecken direkt über den Augen auftreten. Diese hübsche Zeichnung macht den Berner Sennenhund besonders beliebt, zeigt sein Gesicht doch sein sanftes und gutmütiges Wesen.

Der perfekte Familienhund für das Haus

In erster Linie ist der Berner Sennenhund ein freundlicher und selbstsicherer Hund. Er ist extrem wachsam aber keineswegs aggressiv, weiß jedoch, wie er sich von fremden Personen oder Hunden Respekt verschafft. Innerhalb der Familie fühlt er sich vor allem auch zwischen Kindern wohl. Hier zeigt er, dass er trotz seiner kräftigen Statur auch durchaus sensibel sein kann. Er freut sich über liebevolle Streicheleinheiten und eine regelmäßige Fellpflege. Im Zusammenleben in der Familie sollte jedoch darauf geachtet werden, dass jeder mit dem großen Hund an der Leine laufen kann. Der Berner Sennenhund ist gelehrig und führt die Kommandos seines Herrchens willig aus.

Bewegungsabläufe ohne Treppen

Mit ihrem langen Fell fühlen sie sich bei Kälte viel wohler als an warmen Sonnentagen. Durch den hohen Schnee im Winter zu laufen, ist für den Berner Sennenhund also eher eine Herausforderung. Sie brauchen genau diese Art von Bewegung, und davon täglich viel. Er gehört also definitiv nicht in eine Stadtwohnung, schon gar nicht, wenn sie für den täglichen Auslauf mehrere Etagen hoch- und herunterlaufen müssen. Mit dem relativ langen Rücken wird die Hüfte bzw. die Gelenke sehr beansprucht, was zur typischen Hüftdysplasie führen kann.

Kategorie: Hunderasse | Sektion: Schweizer Sennenhunde |

Hunderassen in der Systematik

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