Apportierhunde, Retriever die Jagdhunde

Die Apportierhunde sind Jagdhunde, die das geschossene Nieder- und Federwild aufspüren und zum Jäger bringen. Das Auffinden und Bringen des erlegten Wildes nennt man Apportieren. Auch die lateinische wie französische Übersetzung des Wortes ist mit »herbeibringen« oder »zurückbringen« besetzt. Gleichzeitig werden die Hunde der Gruppe 8 auch als Retriever bezeichnet. Der, aus dem Englischen stammende Begriff beschreibt ebenfalls den Vorgang des zurückbringen - to retrieve.

Die einzelnen Rassen der Apportierhunde

Der FCI hat innerhalb der Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde folgende Hunderassen zusammengefasst:

Apportierhunde brauchen Aufgaben

Die Historie dieser Hundegattung beschreibt die Begleitung bei der Jagd. Ihnen sind der Spürsinn und das Verfolgen einer Fährte sozusagen in die Wiege gelegt. Sie sind von Intelligenz, Ausdauer und einer guten Sozialisation geprägt und lassen sich leicht führen. Gleichzeitig lieben sie die Nähe zum Wasser und sind begeisterte Schwimmer. Apportierhunde bringen den Wunsch mit, es ihrer Führungsperson recht zu machen. Diese Eigenschaft ist bei der Ausbildung dieser Hunde sehr förderlich. Gleichzeitig ist eine geradlinige Erziehung notwendig, damit sie ihre Urinstinkte ausleben können. In ganz Europa werden Apportierhunde heute noch immer als Gebrauchshunde eingesetzt. Regelmäßig mit Aufgaben bedacht, fühlen sich diese Hunde körperlich wie seelisch ausgeglichen. Hier in Deutschland wird er jedoch häufig als Familienhund gehalten. Auch hier braucht er eine Aufgabe! Ein Dummytraining ist als Basis möglich, ferner kann er auch als Begleithund, Rettungshund oder Drogenspürhund ausgebildet werden. Dummys sind Imitationen von Wild, nach denen der Hund suchen und sie zurückbringen kann. Dies entspricht vollkommen ihrer natürlichen Natur. Bevor die Hunde aus Langeweile anderen Tieren nachjagen, ist solch ein Dummy im Alltag das perfekte Hundespielzeug.

Den Alltag für den Apportierhund gestalten

Wer selbst einen aktiven Lebensstil führt und sich einen Hund wünscht, kann seinen Hund ausbilden lassen oder beim Hundesport trainieren lassen. Gerade der Hundesport ist für die Stöber- und Wasserhunde eine wahre Freude. Hier lassen sie sich auch als Fährtenhund oder Suchhund einsetzen. Mit ihrer Freude zum Wasser werden sie ebenfalls gern bei der Wasserrettung eingesetzt. Mit solchen Aufgaben reifen die aktiven Apportierhunde zu gesunden und ausgelassenen Tieren heran. Einzig das Haus zu bewachen und täglich spazieren zu gehen, reicht diesen Hunden auf Dauer nicht.

Hunderassen in der Systematik

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