Alpenländische Dachsbracke - Hunderasse (CC BY-SA 3.0)Foto von Pleple2000 ;

Alpenländische Dachsbracke
Hunderasse aus Österreich

Die aus Österreich stammende Alpenländische Dachsbracke gehört zu den Laufhunden bzw. Schweißhunden. Er ist vom FCI anerkannt und wird der Gruppe 6, Sektion 2 zugeschrieben. Aufgrund der Zucht und Verwendung des Hundes gab es in der Vergangenheit Namensänderungen und einzelne Gruppierungen hinsichtlich seines Erscheinungsbildes. Der Internationale Dachsbracken-Club forderte um 1895 eine konstante Erscheinung und Rassekennzeichen ein.

Eine lange Historie der Alpenländischen Dachsbracke

Die Alpenländische Dachsbracke ist in ihren früheren Rasse bereits um 180 n.Chr. Bekannt. Mit ihrer sehr guten Nase und einer intensiven Suche bei der Jagd machten sie sich schon zu damaliger Zeit beliebt. Als Ausgangsrasse wird der Segusier bezeichnet. Ihre Funde bei der Jagd zeigten die Dachsbracke durch einen hellen Laut beim Bellen. Die heutige Form der Alpenländischen Dachsbracke ist seit dem Mittelalter bekannt. In ihrer Erscheinung unterscheiden sich die Dachsbracke heute von dem historisch hochläufigen Bracken, gleichzeitig ist er das Bindeglied zur Zwergbracke, dem sogenannten Dachshund. Ihm liegt die Zucht des 19. Jahrhunderts in den österreichischen Alpenländern und dem Erzgebirge zugrunde. Im Jahr 1886 erhielt die Rasse im Rahmen einer Münchener Hundeausstellung offiziell ihren Namen. Zu damaliger Zeit jedoch als »Alpenländische Erzgebirgler Dachsbracke« bekannt, hielt sich diese Bezeichnung bis 1976.

Erscheinungsbild

Der niederläufige Hund erreicht eine Widerristhöhe bis zu 42 cm und weist einen robusten und starkknochigen Körperbau auf. Das kurze, und vor allem dichte Haarkleid mit Unterwolle und Stockhaar ähnelt dem rauhaarigen Teckel. Idealerweise hat die Alpenländische Dachsbracke ein dunkles Hirschrot als Fellkleid mit einer leichten schwarzen Stichelung. Zusätzlich ist der Kopf rot-braun abgegrenzt, während Pfoten, Brust und Rutenunterseite weiße Flecken erlauben. Charakteristisch ist für die Alpenländische Dachsbracke der langgestreckte Körper mit aufstehender Rute, deren Fell länger ist als das Haarkleid am Körper. Hoch angesetzte, herunterhängende Ohren, ein freundliches, faltenfreies Gesicht mit lange Schnauze beschreibt diese Rasse sehr gut.

Der Einsatzbereich der Alpenländischen Dachsbracke

Aufgrund seiner guten Spürnase und charakterfesten Eigenschaften wird er gern als Gebrauchshund verwendet. Hierbei handelt es sich im Besonderen um das Aufspüren von verletztem Wild, was auch als Nachsuche bezeichnet wird. Darüber hinaus wird er auch zur Brackierjagd auf Hasen und Füchsen von Jägern eingesetzt. Dabei zeigen sich seine exklusiven Eigenschaften: Der Fährte folgend, gibt er einen bezeichnenden Spurlaut von sich, der laut und hoch ist. Der Jäger weiß somit auch aus weiterer Entfernung, dass der Hund auf der Fährte ist und das gesuchte Wild verfolgt. Er folgt somit wertvollen Aufgaben der Forst- und Jagdarbeit und wird von den Zuchtverbänden vorrangig an Jäger abgegeben.

Die Welpenvermittlung der Alpenländischen Dachsbracke - Nur für Jäger!

Bei dieser Hunderasse handelt es sich um einen speziell auf Leistung gezüchteten Jagdhund. Die Forst- und Jagdarbeit erfordert ganz eigene Anforderungen im Revier. Junge Welpen werden, wie bereits erwähnt, nur an Jäger innerhalb des Vereins abgegeben. Die Zucht erfolgt keinesfalls auf Masse, sondern ist am Bedarf ausgerichtet. Hierbei wird großen Wert darauf gelegt, dass sich jeder Welpe zu einem gesunden und leistungsstarken Hund entwickelt.

Für die rein private Haltung im Haus oder der Familie ist die Alpenländische Dachsbracke daher nicht geeignet. Wenn Sie als Jäger einen jungen Hund annehmen möchten, wenden Sie sich bitte zur Welpenvermittlung an die jeweiligen Züchter bzw. den regionalen Zuchtverband Ihrer Region.

Kategorie: Hunderasse | Sektion: Schweißhunde |

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